DAS RAD DER ZEIT meets DIE GROSSE STILLE

Weltweit ist der Dalai Lama bekannt und wird er verehrt. Er gilt weithin als
unanfechtbare moralische Instanz. Betritt er bei öffentlichen Vorträgen die
Bühne, reißt es die Menschen auf die Füße und die Standing Ovations enden
erst, wenn Seine Heiligkeit signalisiert, dass es jetzt aber genug sei. Was
ist es, das den Dalai Lama auf eine so breite Zustimmung stoßen lässt? Ist
es seine warmherzige Persönlichkeit oder sind es seine Aussagen? Bieten
die Lehre des Buddha und bieten buddhistische Meditationspraktiken einen
Ausweg aus den Problemen unserer technisierten, globalisierten und damit für
manche beängstigenden Welt? Wie setzen Menschen im Westen die Lehren
des Dalai Lama in ihrem Alltag um?

Der Film wechselt zwischen langen Einstellungen auf Meditation Praktizierende
und Interviews, die die gezeigten Bilder reflektieren.
In einer Gruppe von in Meditation geübten Menschen baut sich eine für jeden
im Raum spürbare und über die Kamera auf der Leinwand sichtbare Stille und
Ruhe auf, eine Intensität, eine hohe und lebendige Energie. Sie ist in den Ge-
sichtern der Praktizierenden zu erkennen, an ihrer Körperhaltung sichtbar, mit
der tiefen Stille über das nicht Hören von Tönen erfahrbar.

Zwischen diesen Bildern, die dazu einladen, sich selbst in eine innere Ruhe
fallen zu lassen, hören wir Statements des Dalai Lamas, von Meditation
übenden „Menschen wie du und ich“ aus Deutschland, Österreich und der
Schweiz. Diese Interviewpartner erzählen uns davon, warum sie meditieren
und wie es ihr Leben verändert hat. Sie berichten von der Suche nach dem
Sinn des Lebens, von persönlichen Krisen, dem Nutzen der Meditation im
Alltag und dem Lohn einer stillen Freude.